EUGEN-SCHENKEL-STIFTUNG Archäologie in Trebur/Astheim

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Ausstellung: "Archäologische Entdeckungen in der Gemarkung Trebur"

Fotostrecke: Ausstellungseröffnung "Archäologische Entdeckungen in der Gemarkung Trebur"
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Für viele Fachleute aus dem Bereich der Archäologie ist Trebur-Astheim ein fester Begriff. Warum das so ist, kann man schnell erklären: Dieser Bekanntheitsgrad ist in erster Linie Eugen Schenkel und seinen reichhaltigen Funden zuzuschreiben.

Eugen Schenkel ist ein ganz besonderer Mensch! Viele Jahrzehnte, genau knapp 77 Jahre, sammelt - und bereitet er historische Funde aus allen Zeitepochen auf, die er in der Gemarkung Trebur findet.

Die Sammlung Schenkel ist die größte Privatsammlung in Deutschland

Inzwischen ist die "Sammlung Schenkel" die größte private Sammlung seiner Art, in der Bundesrepublik Deutschland. Eugen Schenkel hat seinen reichhaltigen Fundus in eine Stiftung eingebracht, die seinen Namen trägt. Seit dem Jahre 2012 werden regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen durchgeführt. Vor dieser Zeit mussten die Funde beschrieben und erfasst werden; dies hat naturgemäß eine längere Zeitspanne benötigt. Grundlage der Arbeiten von Eugen Schenkel ist die "klassische Methode der Feldbegehung". Dies beinhaltet die Kontrolle bekannter archäologischer Fundplätze als auch das Aufspüren bislang unbekannter Bodendenkmäler.

Trebur ist die archäologisch am besten erforschte Gemeinde Südhessens

Auf Grund dem langjährigen systematischen Absuchen der Äcker und Wiesen in der Gemarkung durch Eugen Schenkel, kann die Gemeinde Astheim mit allen Ortsteilen für sich in Anspruch nehmen, die archäologisch am besten erforschte Gemeinde Südhessens zu sein. Dem unermüdlichen Sucher und hervorragenden Autodidakten Eugen Schenkel kam es nie darauf an mit seiner Tätigkeit Ruhm und einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen, allein das Erforschen seiner Heimat war von Jugend an sein erklärtes Ziel. Eugen Schenkel hat seine zahlreichen Funde akribisch dokumentiert. Auf Karten und Fotos ist genau nachweisbar, welche Funde wo von ihm gemacht wurden.

Die Funde Eugen Schenkels sind wie Fingerabdrücke der Gemeinde

Die Funde Eugen Schenkels können wissenschaftlich belegen: Woher kommen wir? Wer waren unsere Vorfahren aus Jahrhunderten und Jahrtausenden? Welche Völker siedelten hier und wie lange lassen diese sich in der Gemarkung Trebur nachweisen? Lange, bevor die Königspfalz Trebur erstmal im Jahre 829 urkundlich erwähnt wird, siedeln im Raume Trebur etwa ab Mitte des 6. Jahrtausends vor Chr. Menschen, so genannte Bandkeramiker. Durch das beharrliche Mahnen von Eugen Schenkel wurde im Jahre 1988 das größte Gräberfeld der mittleren Jungsteinzeit in Form einer Notgrabung eingeleitet. Die Funde waren eine Sensation für die Archäologie und die Wissenschaft!

Gründung der Eugen-Schenkel-Stiftung im Jahre 2006

Um die Privatsammlung zu bewahren und zu erhalten, wurde am 5. September 2006 die Eugen-Schenkel-Stiftung ins Leben gerufen.

Dem Stiftungsvorstand und dem Stiftungsrat, gehören zahlreiche kompetente Fachleute an, wie zum Beispiel Professor Hans-Markus v. Kaenel, Dr. Thomas Maurer Dr. Göldner Dr. Recker, Dr. Knöchlein sowie weitere. Vorsitzender des Vorstands der Stiftung ist Hans J. Wieschollek und Vorsitzender des Stiftungsrates ist Günther Erb. Bis vor kurzem gehörte auch Professor Dr. Egon Schallmayer, der Landesarchäologe, dem Vorstand an.

Ehrung für Eugen Schenkel zu dessen 90. Geburtstag sowie Eröffnung einer Ausstellung im Rathaus-Foyer der Gemeinde Trebur

Am Samstag, 15. März 2014, findet eine Ausstellung der Sammlung Schenkel im Rathaus-Foyer der Gemeinde Trebur statt, die um 10 Uhr eröffnet wird. Gleichzeitig findet im Zuge der Ausstellungseröffnung eine Ehrung für Eugen Schenkel statt, der an diesem Tage seinen 90. Geburtstag feiern kann. Es werden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur erwartet. Die Hessische Staatskanzlei Wiesbaden, der Bundestagsabgeordnete Gerold Reichenbach, der 1. Kreisbeigeordnete Walter Astheimer, Dr. Holger Göldner, vom Landesamt für Denkmalpflege und viele weitere Persönlichkeiten, werden erwartet. Die Ausstellung wurde von Marco Hardy M.A, von der J.W. Goethe Universität akribisch aufbereitet und zusammengestellt. Auf anschaulichen Bildtafeln und Vitrinen können interessierte Besucher in den nächsten Wochen die Ausstellung besichtigen. Die Begrüßung zum Festakt für Eugen Schenkel wird von Bürgermeister Carsten Sittmann vorgenommen.

Hans J. Wieschollek, Vorsitzender der Eugen-Schenkel-Stiftung


Presse   Funde aus der Sammlung

Zeitungsartikel: Interessantes über frühe Besiedlung; STIFTUNG Eugen Schenkel führt Seniorenkreis durch Ausstellung "Fundplätze der Steinzeit" - erschienen am 29. Oktober 2010, in der Mainspitze, Autor: Detlef Volk


Zeitungsartikel: Blick in die Steinzeit der Gemarkung; Ausstellung: Feuersteine, Speerspitzen und Keramik werden im Alten Rathaus gezeigt - Sonntags geöffnet, erschienen am 17. Juli 2010, im Rüsselsheimer Echo, Autor: Nathalie Roth.


 

Ein neolitischer Keulenkopf

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