EUGEN-SCHENKEL-STIFTUNG Archäologie in Trebur/Astheim

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Neuzeit

Knopf aus Glas mit bildlicher Darstellung (Kreuzigungsszene) aus der Zeit um 1500. Durchmesser rund 12 Millimeter.


Vom Bodenfund zum Hausrat auf der Müllkippe

In der archäologischen Forschung hat sich erst in den letzten Jahrzehnten die Archäologie des Mittelalters und der frühen Neuzeit zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt. Lange haben die schriftliche Überlieferung, zeitgenössische Bilder und die vielen erhaltenen Gebäude und (Kunst)gegenstände der letzten 8 bis 10. Jahrhunderte scheinbar ausgereicht, uns ein hinlängliches Bild der Geschichte zu liefern.

Doch zu vielen Problemen, z. B. zu den Lebensumständen nicht nur der einfachen Leute in Dörfern, Städten und Burgen, gibt es noch heute ungeklärte Fragen, die auch von den herkömmlichen Quellen nicht beantwortet werden können. In der Stadt- und Bauarchäologie z. B. tritt neben die klassische Methode der Ausgrabung der unter der Oberfläche verborgenen Vorgängerbauten und älteren Siedlungshorizonte auch die Untersuchung der erhaltenen Gebäude mit archäologischen Methoden, die Ergebnisse zu Lebensumständen in der frühen Neuzeit liefern.

Auch Eugen Schenkel hat nicht nur die Methode der klassischen Feldbegehung angewandt, durch die er neben Tausenden von Fundstücken auch wichtige Erkennnisse zur Siedlungsentwicklung seit dem Ende der Altsteinzeit erhalten hat.

Siegburger Keramik um 1700.

Nach wie vor findet er zwar im Rahmen seiner Feldbegehungen viele unterschiedliche Gegenstände, die unsere Vorfahren bis in heutige Generationen in der Feldflur weggeworfen oder verloren haben. Das Spektrum reicht von verlorenen Münzen bis zu weggeworfenen Parteiabzeichen der NSDAP. Doch diese Gegenstände erlauben und verlangen andere Rückschlüsse als die Funde aus Gräberfeldern und Siedlungen der letzten 10.000 Jahre.

Um zalhreiche Hinterlassenschaften der letzten Jahrhunderte zu sichern, mußten sie vor dem Verfall oder Ausrangieren gerettet werden. Dazu zählen etwa Grenzsteine oder zum Müll gegebenes Handwerksgerät und Geschirr. Neben den ehrenamtlichen Archäologen als örtlichen Vertrauensmann der hessischen Bodendenkmalpflege tritt damit auch der Sammler von volkskundlichem Kulturgut der frühen Neuzeit.

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