EUGEN-SCHENKEL-STIFTUNG Archäologie in Trebur/Astheim

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Neolithikum um 5.500 - 1.800 vor Chr.

Titelbild des Ausstellungskataloges über das bedeutende steinzeitliche Gräberfeld in Trebur .

Die ersten Bauern

"Im Verlauf des 6. Jahrtausends v. Chr. vollzog sich in Mitteleuropa ein tief greifender Wandel in der Wirtschafts- und Lebensweise der Menschen. Man begann Getreide anzubauen, Tiere zu halten und zu züchten".

B. Heide, Das Altneolithikum - Die Bandkeramik in Rheinhessen, in: B. Heide (Hrsg.), Leben und Sterben in der Steinzeit, S. 74.

Ein Höhepunkt der Steinzeitforschung

"Ein Höhepunkt war sicher die Wiederentdeckung eines 1939/40 bei Bauarbeiten angeschnittenen Gräberfeldes der mittleren Jungsteinzeit (etwa 5.000 bis 4.800 v. Chr.).

Haushaltsgeräte und Schmuck. Neolithisches Gräberfeld in Trebur, Grab einer Frau. Abbildung aus "Leben und Sterben in der Steinzeit" von Birgit Heide.

Die damals geborgenen vier Bestattungen der Großgartacher Kultur legte Gustav Behrens 1941 in der Mainzer Zeitschrift vor. Danach geriet die Nekropole in Vergessenheit bis Eugen Schenkel die erneute Lokalisierung gelang. Zwischen 1971 und 1975 musste er weitere fünf Bestattungen bergen, die der Pflug bereits teilzerstört hatte. Auf sein beharrliches Mahnen hin wurde schließlich 1988 durch die Außenstelle der Archäologischen Denkmalpflege Darmstadt eine Notbergung eingeleitet, die zur vollständigen Aufdeckung des bislang größten Gräberfeldes des Mittelneolithikums führte. Die inzwischen vorliegende interdisziplinäre Aufarbeitung des Materials gibt erstmals einen tieferen Einblick in die Zeit am Beginn des fünften Jahrtausends. Die Autoren haben das zweibändige Werk dem Astheimer Forscher gewidmet".

Holger Göldner, Hohe Ehrung für Heimatforscher. Eugen Schenkel wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte 1/2002, S. 53f.

Wichtige Publikation

H. Spatz, Das mittelneolithische Gräberfeld von Trebur, Kreis Groß-Gerau. I Textteil; II Katalog, Literaturverzeichnis und Tafeln (Materialien zur Vor- und Frühgeschichte 19), Wiesbaden 1999, 692 S., 298 Abb., 148 Tab., 188 Taf., 1 Planbeilage

Verschiedene Steinwerkzeuge des Neolithikums.


Älteste Keramikscherben der Linearbandkeramik aus der Gemarkung Trebur/Astheim.


Pfeilspitzen von der Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit.
Linearbandkeramik (Baltischer Flint), Endneolithisch (Abensberger Flint), Hügelgräberzeit (Kupfer), Urnenfelderkultur (Bronze), Länge rund 20-50 Millimeter.

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